Waitzstraße 16 in 10629 Berlin

Sommerlicher Wärmeschutz 2

Um im Winter Energie einzusparen, wird die Fassade gedämmt und großzügige Isolierverglasungen eingebaut, um den Sonnenertrag für Licht und Wärme zu nutzen. Ein gängiges und sinnvolles Konzept zur passiven und regenerativen Energienutzung. Aber die Kehrseite ist der Sommer, mit seinen sehr starken Sonneneinstrahlungen und einer bewirkenden stauenden Hitze im Gebäude. Der sommerliche Wärmeschutz soll durch konstruktive Lösungen, eine unnötige elektrische Klimatisierung  aufgrund eines zu hohem Wohnklimas vorbeugen.

Sommerlicher Wärmeschutz EnEV 2014 §3 bzw. §9

Um diese Energieverlagerung entgegenzuwirken, wurde in der EnEV 2014 der sommerlicher Wärmeschutz bei Neubauten und Sanierungen gefordert. Es wäre der kontraproduktiver Ansatz, im Winter Heizenergie einsparen und im Sommer elektrische Energie für die Klimatisierung benötigen. Diesem sollen einfachen planerische Ideen vermeiden. Grundlage ist überwiegend das Verhältnis vom zoniertem Wohnraum und der Verglasungsfront. Bei einer Überschreitung, sind Vorrichtungen wie z. B. geläufige Rollläden oder Markisen, die Sonneneinstrahlung mindern.

Die erweiterten Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2014 in Verbindung mit der DIN 4108. Die EnEV fordert in §3 Abs. 4 den Nachweis eines ausreichenden sommerlichen Wärmeschutzes für neu zu errichteten Wohngebäuden und gemäß §9 Abs. 4 für Bestandswohngebäude die saniert werden, wenn eine Anbau/Ausbau mit einer Nutzfläche von größer als 50 m2 hinzu kommt.

Die Zeiten der Aussagen „Ein Haus muss atmen“ sind längst vorbei und die anfänglichen Bemängelung von Dämmqualität sowie Lüftungen vorüber. Der heutige Baustand beinhaltet vielerlei Möglichkeiten um ein Projekt für die Zukunft zu verwirklichen. Somit berät und berechnet das Ingenieurbüro WiBB für Sie den sommerlichen Wärmeschutz bei Ihrem individuellen Projekt. Wir wollen Ihre Bemühungen zur Energieeinsparung stärken und dadurch auch den Wohnkomfort im Sommer mitberücksichtigen.